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Archiv für die Kategorie ‘Zionismus/Israel’

Die liberale israelische Zeitung Haaretz und die konservative Jerusalem Post berichten, die Anti-Defamation League (ADL), eine US-amerikanische Organisation, die gegen die Diskriminierung und Diffamierung von Juden eintritt, hat die Aussage des spirituellen Führers der Schas-Partei, Rabbi Ovadia Yosef, über Nichtjuden verurteilt. Bei einer Predigt am vergangenen Samstag, über die Gesetze welche Nichtjuden betrifft und was [...]

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Vor einigen Tagen wurde der Hilfkonvoi auf dem Weg zu Gaza angegriffen und dabei wurden über 20 Aktivisten des Wohltätigkeitsverein ermordet. Nun gehen die Israeliten auf die Straße und feiern dieses Verbrechen, dass ihr Staat Israel verbrochen hat. Schaut euch dass Video an, schaut euch dass wahre Gesicht Israels an. Nichts weiter als Faschismus und [...]

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Ein Artikel von Alles Schall und Rauch Der türkische Aussenminister ist gestern sofort nach New York gereist, um bei der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrat am Abend dabei zu sein, die von der Türkei verlangt wurde. Er sagte, Israel muss für den tödlichen Angriff auf die humanitäre Hilfsflotte zur Rechenschaft gezogen werden. Ahmet Davutoglu sagte, Israel hat [...]

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Ein Artikel von Alles Schall und Rauch Blog Ein israelisches Elitekommando hat ein Schiff mit mehreren hundert Aktivisten gewaltsam übernommen, dabei wurden bis zu 20 Menschen getötet und 50 verletzt. Live-Aufnahmen vom türkischen Schiff zeigten, dass die Soldaten per Boot und Helikopter auf das Schiff gekommen seien. Der Angriff verlief gewaltsam. “Free Gaza” erklärte, sie [...]

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Ein Artikel von Alles Schall und Rauch Ein hoher israelischer Regierungsbeamter hat am Sonntag gesagt, Israel hätte vom US-Präsidenten Obama Garantien bekommen, die USA würden die strategischen und abschreckenden Fähigkeiten Israels aufrechterhalten und sogar verbessern. Obama versprach dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, keine Entscheidung während der Konferenz zur Überarbeitung des Atomwaffensperrvertrags „würde zugelassen, welche die [...]

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Staat setze “unverhältnismäßige Gewalt” ein – Netanyahu weist Kritik des türkischen Ministerpräsidenten zurück Paris – Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat Israel als “Hauptbedrohung für den Frieden” in der Nahost-Region bezeichnet. Israel setze “unverhältnismäßige Gewalt” ein, um seine Ziele durchzusetzen, sagte Erdogan am Mittwoch bei seinem Besuch in Paris vor Journalisten. So habe es [...]

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Jonathan Cook Ein israelischer Richter fällte in der vergangenen Woche ein historisches Urteil, indem er entschied, dass ein arabischer Jugendlicher vor dem Justizsystem „beschützt“ werden müsse und ihn nicht verurteilte, obwohl er für schuldig befunden worden war, im Zuge eines Protestes gegen den israelischen Überfall auf Gaza im letzten Winter Steine gegen ein Polizeiauto geworfen [...]

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Von Yavuz Özoguz am 12. März 2010 09:41:20:v Ein Artikel von Muslimmarkt.de US-Vizepräsident bestätigt: Zionisten und Juden sind nicht das Gleiche! Es gehört zu den größten Propagandalügen der Zionisten, dass sie behaupten, dass Juden und Zionisten das Gleiche seien. Aber jetzt widerspricht ihnen der US-Vizepräsident. Schon immer haben gerechtigkeitsliebende Menschen klar gestellt, dass Juden und [...]

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Ein Artikel von womblog.de Die israelische Regierung hat mindestens 21 Gesetzanträge verabschiedet, in denen die arabischen Bürger des Landes diskriminiert werden. Das macht die jetzige Knesset zum rassistischsten israelischen Parlament seit der Gründung des Landes – nach einem am Sonntag von zivilen Rechtsgruppen veröffentlichten Bericht. Die Koalition gegen Rassismus und das Mossawa-Centrum, das sich für [...]

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Israelische Soldaten nehmen gezielt palästinensische Kinder fest Von Nora Barrows-Friedman, Ostjerusalem (IPS) Ein Artikel von jungeWelt.de Palästinensische Kinder sind immer häufiger Zielobjekte des israelischen Militärs bei Hausdurchsuchungen und Festnahmen. Unter der Anschuldigung, israelische Siedler oder Soldaten mit Steinen beworfen zu haben, werden sie festgenommen und langen Befragungen unterzogen. »Wir sind besorgt darüber, wie israelische Soldaten [...]

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Ein Artikel von das-gibts-doch-nicht.info Die Ringwurm-Kinder: Wie die israelische Regierung 100.000 sephardi-jüdische Kinder verstrahlen ließ Viele Verbrechen kommen erst nach langen Jahren an das Licht der Öffentlichkeit. Aber es besser dann noch immer über solche Untaten zu berichten, als sie als nicht mehr aktuell zu betrachten. Am 14. August 2005 strahlte der israelische TV-Sender Kanal [...]

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Ein Artikel von das-gibts-doch-nicht.info Am Freitag den 8.7.07 flog mein Mann nach Israel. Tatsächlich war er auf dem Weg zu einer IT –Konferenz in Wien, aber wir dachten, dass es schön wäre, einen kleinen, dreitägigen Umweg über Tel Aviv zu machen, um meinen Bruder und seine Familie zu besuchen und besonders die kleinen 7 und [...]

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Von Yavuz Özoguz am 18. Februar 2010 Ein Artikel von Muslim-Markt Immer wenn Zionisten und ihre Anhänger eine Chance wittern, Muslimen, die den Zionismus offen als rassistische Ideologie entlarven, eins “auszuwischen“, dann nutzen sie ihre Chance, denn sie können es nicht ertragen, dass ihr Rassismus offenkundig wird. Was sich derzeit in Frankfurt abspielt, hat einen [...]

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Europa ist ohne Einfluss, solange die deutsche Kanzlerin alles gutheisst, was Israel tut von Judy Dempsey Es gibt einige aussenpolitische Themen, über die Angela Merkel nicht gerne spricht. Eines ist Afghanistan. Das andere ist der ­Israel-­Palästina-Konflikt, wie an der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu am 18. Januar in Berlin wieder zu beobachten [...]

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Ein Artikel von Alles Schall und Rauch Der libanesische Premierminister Saad Hariri äusserte seine Befürchtung über die eskalierende Bedrohung durch Israel gegenüber der BBC, in dem er sagte, israelische Kampfflugzeuge würden jeden Tag in den Luftraum eindringen. Er beschuldigte die israelische Regierung, sie würde einen riesen Fehler machen wenn sie den Libanon und Syrien mit [...]

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Vom Soldaten zum Menschenrechtler

Ein Artikel von Neues Deutschland
In Hebron – einer Stadt voller Hass – setzt sich Ilan Fathi für das Recht der Palästinenser ein
Hebron ist eine geschichtsträchtige Stadt. Sie war einst die heilige Stadt der Urväter Abraham, Isaac und Jacob. Heilig sowohl für Juden als auch für Muslime. Doch vom Glanz der Vergangenheit ist nicht viel übrig geblieben. Seit Jahren verübt Israel, in der größten Stadt der West Bank, an Palästinensern Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Ilan Fathi von »Breaking the Silence«
Ilan Fathi von »Breaking the Silence«
Foto: Nissrine Messaoudi

»Hebron ist mit nichts zu vergleichen. Die meisten Israelis wissen nicht, was hier vor sich geht, und wollen es auch nicht wissen«, erklärt uns – einer von Medico International eingeladenen Journalistendelegation – Ilan Fathi von »Breaking the Silence«. Eine Partnerorganisation von Medico International, die von ehemaligen israelischen Soldaten gegründet worden ist. Sie wollen das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen während ihres Militärdienstes brechen. Zuletzt machten sie mit den »Testemonies« – Berichten über den Gaza-Krieg (Dezember 2008 / Januar 2009) – auf sich aufmerksam, die belegen, dass die israelische Armee vorsätzlich gegen die Menschenrechte verstoßen hat.
»Ein guter Araber ist ein toter Araber«

Ilan Fathi war selbst Soldat. »Drei Jahre und fünf Monate«, sagt er und guckt zu Boden. Wie die meisten Israelis hat auch er sich auf den Militärdienst gefreut. »Ich komme aus einer rechten Familie. Ich wuchs damit auf, dass ein guter Araber ein toter Araber ist.« Auch in der Schule wurden weder Toleranz noch ein friedliches Miteinander gepredigt. »Die Karten in Geografie zeigten ausschließlich israelische Städte, ohne die Grenzen von 1967. Außerdem wurde uns beigebracht, dass die Palästinenser während des Unabhängigkeitskriegs 1948 freiwillig gegangen und nicht vertrieben worden sind«, sagt der 27-Jährige. Bis zu seinem Militärdienst habe er nicht einmal gewusst, was besetzte Gebiete eigentlich sind. Um so mehr sind wir von seiner Wandlung beeindruckt, die nur selten auf Gegenliebe stößt.

Normalerweise begleitet ein Sicherheitstrupp die Tour mit der Organisation, denn die Siedler in Hebron greifen die ehemaligen Soldaten sowie Besucher oft an. Abgeordnete aus dem Deutschen Bundestag wurden kürzlich mit gebrauchten Windeln und Steinen beworfen, als sie die gleiche Führung machten. Ein wenig besorgt über den fehlenden Schutz sind wir schon. Nichtsdestotrotz machen wir uns auf den Weg von Jerusalem nach Hebron. Wir fahren durch einen Tunnel. Eine Besonderheit, denn sonst müssen sich nur Palästinenser unterirdisch fortbewegen, während die breiten, gut gebauten Straßen für Israelis reserviert sind.

Wir halten in Qiryat Arba, in der Nähe von Hebron. 1970 hat das israelische Parlament, die Knesset, entschieden, hier eine Siedlung zu bauen. Eine saubere Gegend, Pflanzen blühen und umgeben die Hochhäuser der Siedler. Nachdem 1980 bei einem palästinensischen Anschlag im Zentrum Hebrons sieben Siedler getötet worden sind, stieg – als Antwort auf den Anschlag – die Siedlerzahl weiter an. Doch sie blieben nicht nur in Qiryat Arba, sondern zogen in die Altstadt und ins Handelszentrum von Hebron. Zum eigentlichen Wendepunkt in der Geschichte Hebrons kam es dann 1994, als der Kinderarzt und Siedler Baruch Goldstein während des Freitagsgebets die Ibrahimi-Moschee stürmte, dabei 29 Palästinenser umbrachte und 100 weitere verletzte, bevor er selbst erschossen wurde. Um die Siedler – ein paar Hundert – vor eventuellen Racheakten zu schützen, entschied sich die israelische Regierung für eine Separationspolitik mit »sterilen Zonen« (palästinenserfreie Gebiete), die nach der zweiten Intifada im Jahr 2000 immer schlimmer wurde.

In Qiryat Arba besuchen wir das Grab von Goldstein. Er hat einen Ehrenplatz in einem kleinen Park. Hierher pilgern ultra-nationale Siedlerfamilien, um ihrem »Helden« die Ehre zu erweisen.

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Gespräch mit Ilan Pappe. Über sein Buch »Die ethnische Säuberung Palästinas«, fortgesetzte Besatzung und Schritte zum Frieden im Nahen Osten

Ein Artikel von Junge-Welt
Interview: Rolf-Henning Hintze
Ostjerusalem, 1. Dezember: Ein jüdischer Siedler trägt
Ostjerusalem, 1. Dezember: Ein jüdischer Siedler trägt die Habseligkeiten einer palästinensischen Familie aus deren Haus
Foto: AP
Professor Ilan Pappe (geb. 1954) ist israelischer Historiker. Von 1984 bis 2007 lehrte er an der Universität ­Haifa, gegenwärtig an der Universität Exeter in England. Sein Buch »Die ethnische Säuberung ­Palästinas« (engl. 2006, dt. 2007) löste heftige Angriffe auf ihn aus.

Sie haben in Israel als Historiker viele Schwierigkeiten erfahren und sich am Ende entschieden, eine Arbeit im Ausland anzunehmen. Welche Art von Druck wurde auf Sie ausgeübt?

Ich würde zwischen dem Druck und dem Entschluß, in Europa zu leben, unterscheiden. Druck gab es zunächst einmal in meiner akademischen Umgebung, wo ich isoliert und boykottiert wurde. Ich konnte nicht an Seminaren und Konferenzen teilnehmen, meine Beförderung wurde auf Eis gelegt. Das war der eine Druck. Das andere waren häufige Todesdrohungen, sie kamen per Telefon, E-mail oder per Post. Viele davon waren wahrscheinlich nicht ernst gemeint, sondern nur ein Ausdruck von Haß, aber es gibt den Fall eines Professors, der nach solchen Drohungen mit einer Bombe angegriffen wurde. Ich entschloß mich zum Verlassen des Landes, weil es mir nicht möglich war, einen fruchtbaren Dialog mit meinen akademischen Kollegen und der Gesellschaft allgemein zu haben. Ich meinte, ich würde der Sache, von der ich überzeugt bin, viel mehr nützen können, wenn ich im Ausland arbeiten würde. Mir wurde immer klarer, daß Israel sehr viel Ähnlichkeit mit der weißen Apartheidgesellschaft in Südafrika auf dem Höhepunkt ihrer Macht hat, wo es unmöglich ist, von innen Veränderungsprozesse zu bewirken. Man kann das nur durch Druck von außen erreichen.

Sie sagten, es habe keinen Dialog mehr mit Ihren Kollegen gegeben. Wie hat das alles angefangen, sind Ihre Bücher sofort abgelehnt worden, oder gab es am Anfang noch ein gewisses Verständnis?

Die Kollegen gehen so lange mit, wie man im zionistischen Vorstellungsrahmen bleibt. Von dem Augenblick an, wo man sich selbst vom zionistischen Dogmatismus befreit und die Wirklichkeit in einer anderen Weise versteht, gibt es keinen Weg mehr zurück, und das fühlen die Kollegen. Es ist, als wenn man den Rubikon überschritten hat, und sie wissen, daß man einen sehr breiten Fluß überquert hat.

Sie sprachen von der Befreiung vom zionistischen Dogmatismus. Das war wahrscheinlich ein sehr langer Prozeß. Über welche Stufen lief er bei Ihnen?

Das war ein langer Weg. Bis 1982, als ich in England inmitten meiner Doktorarbeit war, habe ich nie daran gedacht, mich aus dieser Ideologie herauszubewegen. In meinem Fall gab es keine dramatische Entwicklung, mich aus dem zionistischen Lager herauszubewegen. Aber drei Faktoren haben bei mir mit zu dieser Veränderung beigetragen, obwohl es danach noch eine Zeit brauchte, bis das reifte. Da ist einmal die Tatsache, daß ich außerhalb Israels studierte. Das ist sehr wichtig, da sieht man Dinge in einem anderen Licht. Zweitens der Krieg von 1982 gegen den Libanon. Selbst die Mehrheit der israelischen Presse ließ die Menschen im ungewissen. Es war der erste Krieg, an dessen Berechtigung die Menschen einige Zweifel hatten, und nicht nur Menschen der extremen Linken. Das ließ einen nachdenken: Wenn es einen ungerechten Krieg gab, wie war es mit den anderen? Und drittens arbeitete ich schon rund zwei Jahre an Archivmaterial über die Geschehnisse von 1948. Es braucht etwa ein Jahr, bevor man anfängt zu verstehen – anfängt. Es braucht Jahre, um es ganz zu verstehen. Ich begann damals zu begreifen, was 1948 geschah, und was ich sah, war schrecklich für mich. Es ging über alles hinaus, was mir über Judaismus und Zionismus beigebracht worden war. Es war gewaltig.

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Ein Artikel von Radio-Utopie

Unsere maßlose Welt der Verbrechen ist kürzlich zur ( psychiatrischen) Beobachtung geschickt worden. Vom Leibwächter des IDF-Stabschef bis zu den Mördern ihrer eigenen Kinder – alle sind zur Beobachtung geschickt worden. Die Zeit ist reif, auch das Land zur Beobachtung zu schicken, wie es hier so üblich ist. Vielleicht kann mit anhaltender Behandlung durch Spezialisten eine Diagnose gestellt werden, die uns rettet.

Es gibt zahllose Gründe für eine Beobachtung. Eine lange Reihe von Tatbeständen, für die es keine rationale Erklärung, ja, wirklich keine Erklärung gibt, lässt folgenden Verdacht aufkommen: Verlust zur Realität; zeitweise oder anhaltender Wahnsinn, Verfolgungswahn, Schizophrenie und Größenwahnsinn, Gedächtnisverlust und Verlust des Urteilsvermögens. All dies muss unter sorgfältiger Beobachtung geprüft werden.
Die Psychiaterspezialisten möchten so freundlich sein und zu erklären versuchen, wie ein Land mit Führern, die sich für eine Zwei-Staatenlösung ausgesprochen haben, weiter große Geldmengen zum Bauen von mehr Siedlungen in die ( besetzten) Gebiete dirigieren, die in Zukunft verlassen werden sollen. Was für eine Erklärung könnte es geben, wenn nicht aus dem Bereich der Psychiatrie: es sollte zehn Monate lang nicht gebaut werden – es wird jetzt aber noch schneller gebaut? Wie kann ein Land so knauserig sein, wenn es um die Gesundheitsversorgung seiner Bürger geht, deren Arme immer ärmer werden – und wenn ein Teil der Straßen in der Westbank für gefährlich gehalten wird, noch mehr Straßen gebaut werden, die von nirgend woher kommen und nach nirgend wohin führen?

Sie sollten erklären, wieso der Staatsanwalt seine Absicht verkünden kann, noch mehr privates palästinensisches Land für Ofra, die „größte israelische Siedlung in den Gebieten“ zu enteignen, nachdem der Ministerpräsident Benyamin Netanyhu in seinem Vortrag in der Bar-Ilan-Universität letztes Jahr ausdrücklich sagte, dies nicht zu tun, und auch Präsident Shimon Peres dasselbe gegenüber dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak sagte.

Sie sollten erklären, was hinter der Entscheidung liegt, die Annexion der Schnellstraße 443, die durch die Westbank läuft, als israelisches Gebiet zu prüfen, – als Möglichkeit, die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes, die Straße für palästinensische Fahrzeuge zu öffnen, abzulehnen. Wie kann ein Land, das die Rechtsstaatlichkeit predigt, das Oberste Gericht mit Bypass/ Umgehungs-Gesetzen überlisten? Und wie hat eine bedeutsame Minderheit – die Siedler – Ängste verbreitet und es soweit gebracht, dass Land jahrelang zu erpressen?

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